Heilige Ruhe geboten
„Gedenke des Sabbattages, ihn zu heiligen. Sechs Tage sollst du arbeiten und all dein Werk tun; Aber der siebte Tag ist Sabbat dem HERRN, deinem Gott.“2. Mose 20,8-10
Zusammen mit dem 2. Gebot ist das Sabbatgebot mit vier Versen das am ausführlichsten beschriebene Gebot und bekommt damit einen besonderen Stellenwert. Dass die Gebote über das Töten, Ehebrechen und Stehlen wichtig sind, darüber sind sich alle einig, aber eine verordnete „Zwangspause“, was soll das denn? „Gedenke!“ – Raus aus dem Hamsterrad. Zeit nehmen zum Nachdenken. Wozu bin ich eigentlich hier? Was ist der tiefere Sinn meines Lebens? „Heiligen“ – Etwas Heiliges in unser profanes Leben bringen und sich bei Gott erholen.
Er ist ganz anders. Gott ist die Liebe und es ist keine Ungerechtigkeit bei ihm. „All dein Werk tun“ – Wir sollen arbeiten, aber wenn sechs Tage nicht genug sind, dann wird auch das Mühen am siebten Tag nicht den erwünschten Erfolg bringen. „Keiner soll arbeiten“ – Die Unruhe und Geschäftigkeit Einzelner steckt an und stört das Zur-Ruhe-Kommen der anderen. „Er ruhte am siebten Tag …“ – Wenn Gott nach sechs Tagen Arbeit einen Tag ruht und sich an seinem Tun erfreut, dann sollten wir seinem Vorbild folgen und uns ebensfalls an seinem Tun erfreuen. Denn was wir haben, was wir sind – in Ihm nur seinen Ursprung findt
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