Bitter – und jetzt: Wie verhindere ich, bitter zu werden?
„… dass der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne, indem ihr in Liebe gewurzelt und gegründet seid;“Epheser 3,17
Es ist normal, Situationen, die zu einer schlechten Erfahrung führten, zu vermeiden. Wer zum Beispiel nicht verletzt werden will, könnte versuchen, sich von allen Menschen zurückzuziehen. Das hat aber auch massive Nachteile, denn alleine kann ich auf Dauer nicht existieren. Ich muss also zu anderen Menschen eine Beziehung aufrechterhalten und werde somit zwangsläufig auch manchmal verletzt werden. In manchen Bereichen unseres Lebens ist es gut eine „Vermeidungsstrategie" zu fahren, in anderen müssen wir die „Bewältigungsstrategie" anwenden.
„Vermeidungsstrategie" meint, eine kritische Situation zu umgehen. Das ist gelegentlich wirklich der bessere Weg. Bei der „Bewältigungsstrategie" geht es darum, zu lernen, wie ich damit klarkomme, wenn ich z. B. verletzt werde. Dann muss ich mir den täglichen Blick aufs Kreuz bewahren. Das hilft, in den Wirren alltäglicher, zwischenmenschlicher Beziehungen, voll Gnade zu bleiben. In der unermesslichen Gnade, die dem Menschen durch Jesus Christus entgegengebracht wird, liegt der Schlüssel für ein von Bitterkeit befreites Leben.
Jesus sagte einmal treffend: „Wem aber wenig vergeben ist, der liebt wenig." Gottes Gnade nicht anzunehmen ist Sünde. Ist mein Leben das Ergebnis nicht angenommener Vergebung? Jesus Christus starb für unsere Sünden und ein Wort von ihm genügt, dass wir frei sind.
Im gedruckten weekview LifeCoach steht dieser Impuls auf der Sonntagsseite Deiner Woche – mit Platz für Deine Gedanken, Ziele und die Wochenreflexion.
LifeCoach 2027 ansehen