An Gottes Segen ist alles gelegen!
„Vergebens ist es für euch, dass ihr früh aufsteht, euch spät niedersetzt, das Brot der Mühsal esst. So viel gibt er seinem Geliebten im Schlaf.“Psalm 127,2
Wie kommen wir gut durch Zeiten körperlicher und seelischer Schwachheit? Wir können ja nicht immer gleich zu Hause bleiben – was meist auch nicht besser wäre. Beginnen sollten wir, indem wir uns unsere Schwäche eingestehen. Als Erstes werden wir uns bewusst, dass die Kraft und die Motivation, die uns bisher beseelte, ein Geschenk war. Eine ganze Nacht durchzuarbeiten oder sich stundenlang durch eine schwierige Sache durchzubeißen ist eben nicht selbstverständlich. So ist es angebracht mit Dankbarkeit zu beginnen. Doch Kraftlosigkeit zwingt uns auch, uns auf das Wesentliche zu beschränken.
Muss das überhaupt sein und muss es jetzt sein? Was muss ich tun und was können andere erledigen? Es tut gut, Dinge loszulassen. Wie befreiend ist es, hier mutig das Messer anzusetzen und abzugeben. Vielleicht ist das ja der Grund für den aktuellen Erschöpfungszustand? Wenn wir dann an die Einladung Jesu denken, die an uns alle geht: „Kommt her zu mir ihr Mühseligen und Beladenen. Nehmt auf mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig.“ (Matthäus 11,28–29) so merken wir, dass Gott ganz anders ist. Wir dürfen schwach sein und Gott nimmt uns an. Ist das Weihnachten?
Für was bist du dankbar? Notiere dir mindestens 5 Dinge für die du dankbar bist und erfreue dich daran.
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