Es bleibt nichts unvergolten
„Wer Gutes mit Bösem vergilt, von dessen Haus wird das Böse nicht weichen.“Sprüche 17,13
Es ist uns durchaus verständlich, dass ein Mensch Böses mit Bösem vergilt. Wir verspüren Wut und Zorn und schreien nach Rache, wenn einem geliebten Menschen etwas Schreckliches angetan wird. Doch Rache ist Selbstjustiz und bleibt böse! So entstehen Konflikte und aus Konflikten werden häufig Kriege. Viel schlimmer jedoch ist es, wenn Gutes mit Bösem vergolten wird. Es gibt organisierte Banden, die alte, wehrlose Menschen ausnehmen. Sie nutzen die Gutmütigkeit anderer schamlos aus und erbeuten oft viel Geld, nachdem sie Kaffee und Kuchen serviert bekamen.
Doch der Tag wird sicher kommen, wo die geistliche Wahrheit des Spruches diese Menschen treffen wird. Vielleicht beginnt es mit Alpträumen. Häufig dämpfen die Täter ihr Gewissen mit Alkohol und Drogen und bestätigen somit selbst, dass diese Weisheit richtig ist. Ein Teufelskreis beginnt, der Fall ist groß und endet nicht selten mit dem Tod. Doch Gott hat auch gerade für diese Menschen einen Weg heraus, ihnen will Gott gerne vergeben. Nimmt es sich ein Mensch zu Herzen und kehrt um von seinen bösen Wegen, dann wird Gott ihn mit offenen Armen aufnehmen und ihm ein neues Leben schenken
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