Gnade vs. Gesetz
„Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.“Johannes 1,17
Viele Menschen haben ein Prinzip im Hinterkopf, wonach gute Menschen in den Himmel und schlechte in die Hölle kommen. Klingt logisch, aber wer ist ein guter Mensch? Kommen nur die extrem Bösen in die Hölle? Und woher weiß man, ob man gut genug ist? Gibt es eine Garantie oder Gewissheit? Gott gab seinem Volk Israel am Berg Sinai sein Gesetz. Durch das Halten der Gebote kommt man Gott näher – eine wunderbare Offenbarung – aber was ist, wenn man es nicht schafft und gegen eines der Gebote verstößt? Neben dem Weg des Gesetzes offenbarte Gott die Gnade.
Gnade heißt Vergebung. Viele wollen das nicht wahrhaben: „Einfach so?!“ Das steht doch im Widerspruch zum Gesetz, wo man sich Mühe geben muss. Nein, nicht wenn man den Weg der Gnade versteht. Er ist verbunden mit der Person Jesus Christus, also mit Gott selbst. Er kam nicht, um das Gesetz aufzulösen, sondern um es zu erfüllen. So muss Gott unsere Schuld nicht unter den Tisch fallen lassen, denn Jesus hat für uns bezahlt und dafür gelitten, so dass er ausrief „Gott, mein Gott warum hast du mich verlassen“. Die Gnade ist keine Alternative zum Gesetz, sondern die Lösung dafür!
Nicht WIR müssen gut genug sein, sondern Jesus WAR es und tritt als Stellvertreter für uns ein. So sind wir, die glauben, nicht mehr unter den Folgen des Gesetzes, sondern im Zustand der Freude über unsere Erlösung
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