Jesu Gebote
„„Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es der mich liebt!““Johannes 14,21
Was will uns Jesus mit dem Satz: „Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es der mich liebt!“ sagen? Meint er die Zehn Gebote oder das Einhalten der Bergpredigt? Nein, er spricht von seinen Geboten und der Wichtigkeit sie zu kennen und zu halten! Hier geht es nicht um Regeln, sondern um das sorgsame Achtgeben auf das, was Jesus mir persönlich aufträgt, mir „gebietet“. Voraussetzung dazu ist, dass ich in seiner Nähe bin und in einer lebendigen Beziehung mit ihm lebe. Da Gott heute hauptsächlich durch sein Wort zu uns spricht, ist es für einen Jünger Jesu unverzichtbar, den Willen Gottes in der Bibel zu suchen.
Diese eine Frage soll in ihm brennen: „Herr, was willst du, dass ich tue?“ Den Willen Gottes für sich zu erkennen ist ein wunderbarer Anfang, aber seine Aufträge wollen dann beherzt umgesetzt werden. Menschenfurcht, Sorgen oder Geiz sind dabei keine guten Ratgeber. Hier zeigt sich der große Unterschied zum Gesetz. War man beim Halten der Zehn Gebote auf sich gestellt, so ist man beim Befolgen von Jesu Anweisungen nicht allein, denn derjenige, der den Befehl gab, gibt auch die Kraft ihn auszuführen. Gott gibt aber noch viel mehr: Auf alle, die Ihm ehrlichen Herzens gehorchen, wartet eine reiche Belohnung: Sie werden von Jesus und vom Vater in besonderer Weise geliebt und erfahren bereits hier auf Erden eine unvorstellbare Glückseligkeit
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