Weil Neid zerstört!
„Du sollst nicht begehren das Haus deines Nächsten! Du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten, noch seinen Knecht, noch seine Magd, noch sein Rind, noch seinen Esel, noch irgendetwas, das dein Nächster hat!“2. Mose 20,17
Nachdem bei den vorangegangenen Geboten ein Verstoß sichtbar ist, geht es beim 10. Gebot um „verborgene Taten“: Neid, Eifersucht und Missgunst. Trotzdem sind die Folgen des Durchlebens solcher Gedankenszenarien nicht weniger katastrophal. Sie zerstören die Beziehung zum Angegriffenen, aber auch die scheinbar intakten Freundschaften leiden darunter. Gott wollte das nicht und warnt durch das 10. Gebot eindringlich, Neidgedanken nicht zu dulden. Das Hinterhältige an dieser Art der Sünde ist, dass nach außen hin alles in bester Ordnung zu sein scheint, doch innen brennt ein Feuer, das beständig nach Möglichkeiten sucht, den anderen zu schädigen.
Leider bleibt die Sache meist nicht im Verborgenen. Die zwei bedeutendsten Morde der Weltgeschichte fanden ihre Ursache in Neid und Eifersucht. Kain war eifersüchtig, weil Gott die Opfergabe seines Bruders Abel annahm, seine aber nicht. Und die Pharisäer beneideten Jesus, weil das Volk ihm nachlief und ihn bewunderte – das, was sie für sich begehrten. Passen wir also auf, wenn sich solche Gedanken in unserem Kopf einnisten. Dann ist es höchste Zeit den Kampf aufzunehmen, Gott um Befreiung und Hilfe anzuflehen und jemandem, der es mit Gott ernst nimmt, diese Sünde zu bekennen. Wir müssen alles tun, um diese Krake dauerhaft zu besiegen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod
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