Und Selbstmord?
„… denn wer euch antastet, der tastet seinen Augapfel an!“Sacharja 2,12
Was unterscheidet einen Selbstmord von einem Mord? Sehr viel, aus Sicht der Hinterbliebenen. Zwar wird in beiden Fällen ein geliebter Mensch gewaltsam und unwiederbringlich aus dem Leben gerissen, aber hier befinden sich Mörder und Opfer in einer Person. Und beide sind tot. Man kann weder den einen zur Rechenschaft ziehen, noch den anderen aufmuntern. Wo man sonst Trauer und Wut klar trennen kann, führt es hier zu einem unvorstellbaren Gefühlschaos, einer völligen Lähmung oder Depression, von der sich z.B. Eltern, die ihr Kind auf diese Weise verloren haben, oft ihr restliches Leben nicht mehr erholen.
Ein solch zermürbendes Herzeleid will Gott uns ersparen. Er gebietet in seinem Wort eindringlich: Taste nicht an das Kostbarste, das ich geschaffen habe, den Menschen. Jeder ist einzigartig und ganz besonders. Keiner weiß, was Gott aus diesem Menschen hätte machen wollen. Er hat auf die Stimme des Menschenmörders gehört. Ein Suizidaler kennt diese penetranten Einflüsterungen sehr gut: „Gib auf! Es hat alles keinen Wert! Niemand liebt dich! Niemand wird dich vermissen! Du bist nur zu feige! Komm! Spring!“ Die Entscheidung für oder gegen das Leben liegt bei jedem Menschen selbst.
Jeder kann jederzeit Gott um Hilfe anrufen. Sein Arm ist nie zu kurz, um zu retten! Die Botschaft der Bibel ist klar: Bei Gott gibt es immer Hoffnung! Solange ein Mensch lebt!
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