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← Zurück zum ArchivWo 27 · LifeCoach 2013

Gottes Ebenbild zerstören

Woche 27 · 2013 · Sonntag, 16. Juni 2013
„Du sollst nicht töten!“
2. Mose 20,13

Fassungslos, untröstlich und wütend lässt ein Mord die Menschen zurück, die dem Ermordeten nahestanden. Kein Reichtum dieser Welt vermag den Verlust des so wertvollen Gegenübers zu ersetzen. Der Tod eines Geliebten ist für jeden Beteiligten ein absoluter Tiefpunkt. Wenn er dann noch absichtlich oder aus niederen Motiven herbeigeführt wurde, schmerzt es umso mehr. Töten (hebr.: razach) meint hier „Morden“: das unrechtmäßige, in der Regel vorsätzliche Töten eines Menschen, im Gegensatz zu Notwehr, Unfall, Krieg oder Todesstrafe.

Gott verurteilt dies aufs Schärfste, weil damit ein Mensch, der in seinem Ebenbild als Unikat geschaffen und deshalb von höchster Würde ist, unwiederbringlich ausgelöscht wird. In der Bibel heißt es, dass Gott die Hand, die unschuldiges Blut vergießt hasst und verabscheut. Selbst unser eigener Gerechtigkeitssinn fordert, dass Gott diejenigen, die Blut an ihren Händen haben, richtet. Um so mehr staunt man, dass große Teile der Bibel von ehemaligen Gewalttätern geschrieben sind (Mose, David, Paulus). Und auch heute sind solche in der Gemeinde, die früher Menschen töteten.

Wie ist das möglich? Gott ist ein Gott der Gnade, der auch die schlimmsten Sünden vergibt. Deshalb rief Jesus am Kreuz hängend: Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!

Aus dem weekview LifeCoach 2013 · Autor ob

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