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← Zurück zum ArchivWo 15 · LifeCoach 2013

Der rechte Gebrauch von Gottes Namen

Woche 15 · 2013 · Sonntag, 24. März 2013
„Vor allem aber, meine Brüder, schwört nicht, weder bei dem Himmel noch bei der Erde noch mit irgendeinem anderen Eid; euer Ja soll ein Ja sein, und euer Nein ein Nein, damit ihr nicht unter ein Gericht fallt.“
Jakobus 5,12

Formuliert man das 3. Gebot positiv, dann soll der Name Gottes auf rechte Weise gebraucht werden. Luther bringt es auf den Punkt, wenn er fordert, den Namen Gottes zur Wahrheit und allem Guten zu gebrauchen. Wer die Wahrheit, das Gute und das Recht fördert, ehrt den Namen Gottes. Wenn das geschieht, dann darf und soll sich der Mensch sehr wohl auf Gott berufen können. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn neu ernannte Amtsträger den Amtseid leisten und mit einem – „So wahr mir Gott helfe“ – den Segen des Höchsten für ihre Amtsführung erbitten.

Aber auch vor Gericht kann es einmal nötig sein, bei Gott zu schwören, um der Wahrheit Geltung zu verschaffen. Ein Christ sollte sich dann nicht scheuen, den Namen Gottes recht zu gebrauchen. Es darf aber nicht so weit kommen, wie es zur Zeit Jesu war, als es eine Kultur der vielfältigen Eide gab. Man konnte beim Tempel schwören oder beim Gold des Tempels oder gleich beim Altar. Jesus setzt in der Bergpredigt das 3. Gebot gegen ein solches System wieder in Kraft, indem er fordert, dass ein Ja ein verbindliches Ja ist und ein Nein ein klares Nein bleibt.

In der alltäglichen Kommunikation muss der Mensch Gott nicht zum Zeugen seiner Glaubwürdigkeit anrufen. Hier sollen wir einfach zuverlässig unseren Worten Taten folgen lassen. Auf diese bestechend schlichte Art und Weise wird das 3. Gebot am besten befolgt

Aus dem weekview LifeCoach 2013 · Autor kb

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