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← Zurück zum ArchivWo 33 · LifeCoach 2012

Am achten Tag beschnitten

Woche 33 · 2012 · Sonntag, 29. Juli 2012
„Dies ist mein Bund, den ihr halten sollt zwischen mir und euch und deinen Nachkommen nach dir: Alles Männliche werde bei euch beschnitten.“
1.Mose 17,10

Angenommen Sie wären Gott und wollten alle Männer, die zu Ihnen gehören, unverwechselbar kennzeichnen. Welche Stelle am Körper würden Sie dazu verwenden? Wahrscheinlich nicht das Geschlechtsteil des Mannes. Aber Gott hat es so verordnet. Er sagte zu Abraham: „Am achten Tag sollen alle Männer an der Vorhaut beschnitten werden." Wieso nicht am Kopf, um zu symbolisieren: „Meine geistige Kraft gehört Gott"? Wieso nicht an den Händen, um zu zeigen: „Mein Handeln will ich Gott unterstellen"? Mein Planen und mein Tun mag ich Gott noch unterstellen, aber meine „Männlichkeit"?

Aber genau um unser Intimstes geht es, wenn wir mit Gott eine lebendige Beziehung haben wollen. Ihm komplett zu vertrauen heißt, in den wichtigsten und in den schwächsten Lebensbereichen offenbar zu werden. Nein, an diese Stellen lassen wir nur die ran, denen wir wirklich vertrauen. Doch Gott ist derjenige, von dem alles kommt und der uns durch und durch kennt. Sollte er uns Übles wollen und es nicht gut mit uns meinen? Paulus erklärt später die tiefere Bedeutung der Beschneidung: „Die Beschneidung ist ein äußerliches Zeichen, doch was zählt, ist die Beschneidung des Herzens." Beschneidung des Herzens meint, sich als verlorener Mensch dem allmächtigen Gott auszuliefern. Und Gott verspricht uns anzunehmen

Aus dem weekview LifeCoach 2012 · Autor dk

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