Charakterveränderung – Ja bitte: Aufbruch zur inneren Veränderung
„Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“1.Johannes 1, 9
Die Geschichte vom Verlorenen Sohn hat mich schon als Kind berührt. Da lässt sich der Sohn vom Vater das Erbe auszahlen und geht damit auf einen Ego-Trip. Aber das kurze Vergnügen endet am Schweinetrog. Er geht in sich, kehrt zurück und alles wird wieder gut. In dieser Erzählung spielt der Vater eine ganz entscheidende Rolle: Er war es, der den Sohn in Freiheit ziehen ließ, aber stets Ausschau nach ihm hielt. Als er ihn zurückkommen sieht, läuft er ihm entgegen und umarmt ihn herzlich. Er gibt ihm neue Kleider und rehabilitiert ihn.
Und dann wird gefeiert. Was hätte es dem Verlorenen Sohn genutzt, in der Ferne Charakterbildungs-Kurse zu besuchen? Er wusste doch worin sein Problem bestand: Er hatte seinen Vater (innerlich) verlassen. Alles, was er tun musste, war, zu ihm zurückzukehren. Vielleicht versuchen Sie auch, sich aus eigener Kraft zu verändern. Aber alle Versuche, Disziplin in Ihr Leben zu bringen, scheiterten bisher mehr oder weniger. Veränderung braucht eine Menge Kraft. Gott, der Vater wartet darauf, dass wir zu ihm umkehren. Das ist der erste und wichtigste Schritt der Charakterveränderung.
Durch diese Umkehr vergibt Gott unsere Schuld und schenkt uns ein neues Herz. Wir sind dann geliebte Kinder Gottes, die von Gottes Geist geleitet werden und „Papa, Vater!" rufen. Dies sind optimale Voraussetzungen für eine tiefe Herzensveränderung.
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