Die Frage nach dem richtigen Maßstab!
„Die Seele des Faulen begehrt, und nichts ist da; aber die Seele der Fleißigen wird reichlich gesättigt.“Sprüche 13,4
Fleißig sein ist eine Lebenseinstellung. Das Wort „Fleiß“ stammt ab von dem germanischen Wort „Kampfeseifer“ und bedeutet „arbeitsame Zielstrebigkeit“. Aber mit dem vermeintlichen „Streber“ hat das nichts zu tun. Fleißig sein meint etwas Anderes als aktiv sein. Es ist die Entscheidung an einer Sache dranzubleiben und zwar bis zur Fertigstellung in der gewünschten Qualität. Der Fleißige arbeitet im Stillen und muss nicht im Mittelpunkt stehen, geht es ihm doch um die Sache. Ob ein wissenschaftliches Experiment oder ein Mensch, der Unterstützung braucht, er möchte einfach sein Bestes geben.
Echter Fleiß ist ein Charakterzug. Der Fleißige ist nicht im Hamsterrad oder hastig, sondern gut geplant. Er hat verstanden was wichtig ist, was man sofort tun muss und was sich verschieben lässt. Er hat immer einen guten Überblick, kennt und versteht die Zusammenhänge der Themen. Der Einsatz des Fleißigen bringt früher oder später Gewinn. Fleiß und Beharrlichkeit haben am Ende immer Großes und Bleibendes hervorgebracht. Der erworbene Überfluss ist aber nicht für einen selbst, sondern hilft, andere zu unterstützen – denn durch den Fleißigen werden viele gesegnet.
Wo hat sich in dieser Woche dein Fleiß manifestiert?
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