Ohne Opfer kein Erfolg – Opfern jetzt für eine bessere Zukunft!
„Aufgrund des Glaubens siedelte Abraham sich in dem zugesagten Land an, auch wenn er dort wie ein Fremder lebte und […] in Zelten wohnte.“Hebräer 11,9
Sehr bekannt ist Abraham für seine geradezu übermenschlich anmutende Bereitschaft, seinen Sohn auf ein Geheiß Gottes hin zu opfern (was er natürlich nicht tun musste, weil Gott ihn davon abhielt). Weniger bekannt ist jedoch ein Opfer, das die Grundlage für Abrahams Dasein als Stammvater der Israeliten darstellt: Er verließ auf einen Ruf Gottes hin seine Heimat Ur, eine der am höchsten entwickelten Städte der damaligen Welt, und zog nach Kanaan – ein schönes Land, das aber weit weniger entwickelt war und vor allem anderen Völkern gehörte.
Den Rest seines Lebens verbrachte Abraham folglich als Nomade. Warum das Ganze? „Aufgrund des Glaubens“. Das bedeutet unter anderem, dass er eine Zukunftsvision hatte, und bereit war, für diese einiges an Komfort aufzugeben. Dahinter steckt die tiefe Lebenswahrheit, dass man für Erfolg in der Zukunft im Jetzt etwas aufgeben muss. Wer später wohlhabend sein will, muss jetzt sparen; wer abnehmen will, muss von den geliebten Süßigkeiten lassen, etc. etc. Wir haben es dabei meist leichter als Abraham. Er wurde nie Eigentümer des Landes, für das er seine Heimat aufgegeben hatte. Wir dagegen ernten unsere Früchte in der Regel schon zu Lebzeiten. ac
Was können Sie intentional aufgeben, um etwas Besseres dafür zu bekommen?
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