Gott der Schöpfer handelt auch heute
„Der HERR ist es, der die Erde durch seine Kraft geschaffen, den Erdkreis durch seine Weisheit fest gegründet und durch seine Einsicht den Himmel ausgespannt hat.“Jeremia 10,12
Einer meiner liebsten Texte in der Bibel ist das 10. Kapitel des Buches Jeremia. Dort wird Gott als tatkräftiger Schöpfer den harmlosen und nutzlosen Götzen gegenübergestellt. Diese werden als „Vogelscheuchen im Gurkenfeld“ verspottet, sie können nicht reden, man muss sie tragen, ja sogar mit Hammer und Nagel befestigen, damit sie nicht umkippen. Solche „Götter“ können weder helfen noch schaden. Man braucht sich vor ihnen nicht zu fürchten, kann aber auch nichts von ihnen erhoffen. Dreimal gibt es in diesem Text ein gewichtiges „Aber“: „Aber dir, Herr, ist niemand gleich ...“
, „aber der Herr ist der wahrhaftige Gott“ und „Er aber hat die Erde durch seine Kraft geschaffen ...“ Nur von einem solchen Gott, der die Größe seines Namens „mit der Tat beweist“ können wir auch für uns persönlich auf Hilfe hoffen. Glaube an Gott den Schöpfer schließt damit auch ein, von ihm Hilfe erwarten zu können. Gott kann Dinge tun, die sonst nicht geschehen könnten. Seine Macht endet nicht mit dem, was innerweltlich möglich ist. Gottes Macht ist für uns zwar oft schmerzlich verborgen, trotzdem: Die Bibel legt größten Wert auf die Feststellung, dass Gott ein handelnder Gott ist, ja, er hat sogar Himmel und Erde geschaffen. rj
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