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← Zurück zum ArchivWo 43 · LifeCoach 2014

Zu spät und für immer versäumt!

Woche 43 · 2014 · Sonntag, 12. Oktober 2014
„Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wem wird gehören, was du bereitet hast?“
Lukas 12,20

Einen Zug, den Flug oder einen wichtigen Termin zu versäumen, ist ärgerlich. Doch für diese Dinge lässt sich Ersatz finden. In dem oben zitierten Gleichnis jedoch hat der Mann etwas viel Wichtigeres für immer versäumt – über Gottes Reich und das Leben „nach dem Leben“ nachzudenken. Dafür hätte er sammeln sollen, um in ewig haltbare Dinge zu investieren. Viele Menschen geben all ihre Zeit, ihr Geld, ihr Leben für vergängliche Dinge hin, doch sie übersehen dabei, dass das letzte Hemd keine Taschen hat. Für den Kornbauern aus der Erzählung Jesu, zählte nur das Hier und Jetzt.

Er hatte zwar keine Not was irdische Güter anbelangte, aber weiter an die Zeit nach dem Tod dachte er nicht. Sein Hab und Gut lenkten ihn derart ab, dass er seine eigene Vergänglichkeit vergaß. Vor Gott zählt nur – ist Jesus Christus mein Herr und Erlöser, der mich durch sein kostbares Blut zum ewigen Leben erkauft hat? Ansonsten muss man sich für die eigene Schuld selbst verantworten. Manch einer wiegt sich in falscher Sicherheit und denkt er hätte noch viel Zeit, bis er stirbt. Der Ausreden, nicht darüber nachzudenken gibt es viele: zu jung, zu beschäftigt, zu uninteressant, zu alt – doch dann bleibt plötzlich nur noch das ZU SPÄT übrig. Auch der Kornbauer musste erfahren, dass es ein ZU SPÄT gibt. Möge uns das Gleichnis davor bewahren, denselben Fehler zu machen

Aus dem weekview LifeCoach 2014 · Autor br

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