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← Zurück zum ArchivWo 36 · LifeCoach 2012

In der neunten Stunde

Woche 36 · 2012 · Sonntag, 19. August 2012
„Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und übergab den Geist.“
Johannes 19,30

Schuldenfrei – wie erlösend, wenn sich auf unserem Schuldbrief ein Stempel mit „erledigt!" oder „bezahlt!" befindet. Das Wort „vollbracht" drückt aber noch mehr aus. Jeder von uns hat einen Schuldbrief, auf dem alle Übertretungen gegen Gott aufgelistet sind. Das ist sehr belastend und trennt uns von Gott. Bei Jesus war das nicht so, denn er war ohne Sünde. Aber warum musste ausgerechnet Jesus diese Worte ausrufen „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" Es war um die neunte Stunde als Jesus diese Worte am Kreuz ausrief.

Seit Ewigkeiten war der Sohn Gottes eins mit Gott dem Vater. Warum wurde diese Gemeinschaft getrennt als Jesus am Kreuz hing? Es war wegen unserer Schuld gegenüber Gott! Jesus musste am Kreuz die Strafe für unsere Übertretungen auf sich nehmen und bezahlen. Nur ein Schuldloser war in der Lage uns von unserer Schuldenlast zu befreien. So hat dieser zweite Ausruf Jesu in der neunten Stunde kurz vor seinem Tod eine ungeheure Bedeutung: „es ist vollbracht!" Seine Mission war abgeschlossen. Die Auferstehung bestätigte dies eindrucksvoll.

Nun sitzt er wieder zur Rechten seines Vaters. Gott bietet uns das einzige und kostbarste Versöhnungsgeschenk an – seinen geliebten Sohn. Wir können ihm jederzeit unseren Schuldbrief im Gebet übergeben, so dass sein Ausruf „Vollbracht!" auch für uns gültig wird

Aus dem weekview LifeCoach 2012 · Autor br

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