Die Bienen – Erfinder des Sechsecks?
„HERR, wie sind deine Werke so viele! Du hast sie alle in Weisheit gemacht, und die Erde ist erfüllt von deinem Besitz.“Psalm 104,24
Wer sich eine Honigwabe genauer ansieht, kommt erst einmal ins Staunen: Ein Sechseck neben dem anderen, optimale Platzeinteilung und Stabilität. Keine Zwischenräume, kein Dreck, keine Bakterien. Einfach genial. Doch dann kommt der Physiker und sagt: „Langsam. Das ist doch ganz normal. Aneinandergefügte Röhrchen ergeben Sechsecke." Aber staunen Sie, warum es trotzdem ein Meisterwerk ist. Ihr eigener Körper dient den Bienen als Schablone, für die zuerst runden Zellen. Die sechseckige Form entsteht aber nicht von alleine, sondern bedarf eines besonderen Features – der Körpertemperatur-Regelung.
Damit erwärmen die Bienen das Wachs auf knapp 40° C, so dass die Lücken zwischen den Kapillaren verschmelzen. So entsteht die sechseckige Form. Die Waben schließen nahtlos, sodass zwischen den Zellen keine Hohlräume entstehen. Zudem sind Vorder- und Rückseite der Wabe gleichwertig nutzbar, wobei die Zellen der Rückseite genau so versetzt sind, dass eine Zelle der Vorderseite drei Zellen der Rückseite verbindet. Diese Bauform stellt das Optimum für geringsten Material- und Platzverbrauch, sowie höchste Stabilität dar. Doch dies ist nur eines von vielen Wundern aus der Bienenwelt. All dies zeugt von dem unerschöpflichen Ideenreichtum unseres Schöpfers
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