Fünf Gerstenbrote
„Versteht ihr noch nicht, und denkt ihr nicht an die fünf Brote für die Fünftausend, und wie viele Körbe ihr da aufgehoben habt?“Matthäus 16,9
Was für ein gewaltiges Erlebnis für die Jünger, als Jesus mit fünf Broten und zwei Fischen 5000 Männer, dazu Frauen und Kinder, speiste. Sie waren nicht nur berührt von seiner Fürsorge, sondern auch betroffen von seiner Macht, Wunder zu wirken. Kurze Zeit später wurden die Jünger Zeugen einer ähnlichen Situation. Dieses Mal waren es 4000 Männer die Hunger hatten, und es standen sieben Brote und ein paar Fische zur Verfügung. Und wieder wurden alle satt! Jetzt könnte man ja davon ausgehen, dass die Jünger nach diesen unvergesslichen Erlebnissen vor Gottvertrauen strotzten.
Doch bald darauf machten sie sich wieder Sorgen, weil sie vergessen hatten Brot mitzunehmen. Jesus erinnerte sie: „Denkt ihr nicht an die fünf Brote für die Fünftausend?" Und derjenige, der das Wunder vollbracht hatte, war bei ihnen. Und wir? Fällt uns überhaupt auf, dass Gott tagtäglich für uns sorgt? Danken wir ihm, dass wir wieder ein Frühstück, Mittag- und Abendessen hatten? Jeder, der mit Jesus unterwegs ist, wird erkennen: auf ihn ist Verlass, ihm können wir vertrauen. Jesus hat heute noch ein tiefes Anliegen, als der gute Hirte für seine Schafe zu sorgen.
Er war bereit, sich für uns als das Brot des Lebens hinzugeben. Verlieren wir Gottes Wirken nicht aus den Augen und vergessen wir nie, was er uns Gutes getan hat
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