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← Zurück zum ArchivWo 09 · LifeCoach 2012

Zwei Gebote

Woche 09 · 2012 · Sonntag, 12. Februar 2012
„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Seele, mit ganzem Verstand. – Das ist das erste und wichtigste. Das zweite ist ebenso wichtig: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“
Matthäus 22,37-39

Ein christlicher Philosoph sagte einmal: „Auf der ganzen Welt gibt es 45 Millionen Gesetze, und das nur, um den zehn Geboten Geltung zu verschaffen." Gesetze und Gebote sind dazu da, ein gesundes soziales Miteinander zu gewährleisten. Wenn sich alle daran halten würden, gäbe es weniger Probleme und wir bräuchten keine juristische Instanz. Doch leider sind wir nicht dazu befähigt, das ganze Gesetz zu halten. Nehmen wir einmal die zehn Gebote: Abgesehen von der Tatsache, dass wir nicht alle Gebote aus dem Stegreif aufzählen können, müssen wir doch zugeben, dass es spätestens bei den Aufforderungen „du sollst nicht lügen" und „du sollst nicht begehren" schwierig wird.

Im Garten Eden verordnete Gott dem Adam und seiner Eva nur eines: „Ihr sollt nicht essen von der Frucht des Baumes zur Erkenntnis von Gut und Böse." Sie sind grandios gescheitert an diesem anscheinend so einfachen Gebot. Jesus gab auf die Frage nach dem höchsten Gebot eine zweifache Antwort: Seine zwei obersten Gebote sind die Liebe zu Gott und zu den Menschen. Wer diese befolgt, ist befähigt, alle anderen Gebote zu erfüllen. Diese Aussage ist so einfach wie revolutionär! Heute mehr denn je. Steht Gott an erster Stelle in unserem Leben und lieben wir die Menschen um uns herum?

Aus dem weekview LifeCoach 2012 · Autor mf

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