Das große Desaster: Die Sintflut
„Als aber der HERR sah, dass die Bosheit des Menschen sehr groß war auf der Erde und alles Trachten der Gedanken seines Herzens allezeit nur böse, da reute es den HERRN, dass er den Menschen gemacht hatte auf der Erde, und es betrübte ihn in seinem Herzen.“1.Mose 6,5-6
Man ist entsetzt über Kains Mord an seinem Bruder – doch dies war nur der Anfang des moralischen Niedergangs. Gott ignorierend, beschäftigten sich Kains Nachkommen mit Musik, Frauen und Waffen. Die Bosheit erreichte ein Übermaß als selbst die wenigen an Gott Glaubenden mit ihnen gemeinsame Sache machten. Das schmerzte Gott ins Herz hinein und er beschloss den Menschen von der Erde zu vertilgen. Aber Noah fand Gnade in Gottes Augen, weil er Gott treu war. Als Gott Noah dann mitteilte, dass eine große Flut über die Erde kommen würde, nahm dieser Gottes Ansage absolut ernst.
Ab sofort baute er mit Hochdruck und genau nach Gottes Bauanleitung am Rettungsschiff. Wie viele haben ihn wohl während des aufwändigen Baus des 133,5 m langen und 22,3 m breiten Holzkastens belächelt? Aber Noah ließ sich nicht beirren. Er wusste, wer ihm den Auftrag gegeben hatte. Kaum war er fertig, begann es zu regnen und Noah brachte seine Familie und alle bedrohten Tierarten in Sicherheit. Und Gott schloss hinter ihnen zu. Vierzig Tage strömte das Wasser von oben und aus den Quellen, bis die Erde völlig bedeckt und alles Leben ausgelöscht war.
Als Noah nach 387 Tagen das Schiff verließ, hatte er sein Leben, das seiner Familie und das der Tierarten als Lohn für seine konzentrierte, ausdauernde Arbeit davongetragen. Sein Erfolgsgeheimnis: Er hatte Gott ernst genommen.
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