Wer ist Ralf Donell?
Ralf Donell ist Mitgründer und Geschäftsführer der S&D Blechtechnologie GmbH und Co-Host des Schichtwechsel Podcasts. Er blickt auf fast 25 Jahre Unternehmertum zurück. In dieser Zeit wurde aus einem kleinen Betrieb mit sieben Mitarbeitern ein Unternehmen mit über 100 Beschäftigten.
Leicht war der Weg nicht. Schon im ersten Geschäftsmonat standen 35.000 € Verlust in den Büchern. Später geriet das Unternehmen in eine existenzbedrohende Lage, als über 500.000 € an Kundenforderungen offen waren. Im weekview Podcast erzählt Ralf, wie er heute plant. Fünf Gedanken aus dem Gespräch haben wir hier für Dich zusammengefasst.
Die Kapitel zum Reinspringen
- 43:21Die Vision
- 44:33Warum die größten Ziele nicht SMART sein sollten
- 46:31Von der Vision zur Jahres- und Wochenplanung
- 50:27Warum Quartalsplanung so wichtig ist
- 01:05:52Wochenreflexion
- 01:10:41Was hat die Wochenplanung für Ralf verändert
1. Eine Vision darf groß sein
Ralfs Vision passt in einen Satz: „Deutschlands bester Schweißbetrieb“. Das ist keine Kennzahl und kein Quartalsziel. Ein solcher Satz gibt Richtung. Er beschreibt, wohin sich ein Unternehmen über Jahre entwickeln soll, und an ihm lassen sich Entscheidungen im Alltag ausrichten.
Wie er diese Vision versteht, erzählt Ralf ab Minute 43:21.
2. Große Ziele müssen nicht SMART sein, die Schritte schon
Die SMART-Regel verlangt, dass ein Ziel konkret, messbar und terminiert ist. Für viele ist sie das Standardwerkzeug, wenn es um Ziele geht. Ralf sieht das für die ganz großen Ziele anders: Sie müssen nicht SMART sein.
Entscheidend ist für ihn etwas anderes: die Schritte dorthin konkret zu planen und konsequent umzusetzen. Die Vision darf groß und offen bleiben, solange klar ist, was als Nächstes zu tun ist. Das Kapitel dazu beginnt bei 44:33.
Groß denken, konkret planen
Die Vision gibt die Richtung. Der nächste konkrete Schritt macht sie umsetzbar.
3. Jahr, Quartal und Woche greifen ineinander
Wie wird aus einer Vision ein Plan? Bei Ralf greifen Jahres-, Quartals- und Wochenplanung ineinander. So entsteht eine Kette vom großen Ziel bis zur einzelnen Woche, in der tatsächlich gearbeitet wird.
Ab 46:31 beschreibt Ralf den Weg von der Vision zur Jahres- und Wochenplanung. Ab 50:27 erklärt er, warum die Quartalsplanung für ihn so wichtig ist. Mehr zur mittleren Ebene liest Du in unserem Artikel Quartalsplanung statt Jahresplanung.
4. Jede Woche endet mit einem Blick zurück
Planung allein reicht nicht. Zu Ralfs Routine gehört eine wöchentliche Reflexion. Sie schließt die Woche ab und ist der Ausgangspunkt für die nächste Planung.
Über die Wochenreflexion spricht Ralf ab 01:05:52. Ab 01:10:41 erzählt er, was die Wochenplanung für ihn verändert hat. Wenn Du selbst damit anfangen willst, findest Du in unserem Artikel zur Wochenreflexion einen einfachen Einstieg.
5. Führung, Unabhängigkeit und Nachfolge früh mitdenken
Neben der Planung geht es im Gespräch um Führung durch Erfahrung, Verantwortung und klare Entscheidungen. Ralf spricht darüber, warum ein Unternehmen unabhängig von einzelnen Kunden und Branchen sein sollte und welche Rolle Digitalisierung, Shopfloor-Management und KI im Mittelstand spielen.
Ein weiteres Thema ist die Unternehmensnachfolge: Sie sollte früh geplant werden. Und auch berufliche Ziele, Familie und Gesundheit kommen zur Sprache.
Jahr, Quartal und Woche auf Papier
Der weekview Business Planner A5+ und der Business Planner Pro A4 verbinden Jahresübersichten, Quartalsplanung und Wochenseiten in einem Buch.
Häufige Fragen
Wer ist Ralf Donell?
Müssen große Ziele SMART sein?
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