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← Zurück zum ArchivWo 29 · LifeCoach 2013

Wo ist die Grenze?

Woche 29 · 2013 · Sonntag, 30. Juni 2013
„Denn du hast meine Nieren gebildet; du hast mich gewoben im Schoß meiner Mutter. Ich danke dir dafür, dass ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt das wohl!“
Psalm 139,13-14

Geschätzte 50-70 Mio. Todesopfer – das ist die traurige Bilanz des 2. Weltkrieges. Aber sollte es uns nicht entsetzen, dass diese ungeheure Zahl von Todesopfern beinahe jährlich erreicht wird und zwar bei hilflosen Menschen im Mutterleib? Ausgehend davon, dass 20% der Schwangerschaften abgebrochen werden, schätzt die Weltgesundheitsorganisation WHO die Anzahl der weltweiten Abtreibungen auf ca. 40 Millionen pro Jahr! Jeder Mord in den Nachrichten bewirkt Empörung; Abtreibung hingegen scheint mittlerweile global akzeptiert.

Ist denn das Leben eines Menschen weniger wert, weil er noch so klein ist und nicht reden kann? Wohin führt es, wenn die Gesellschaft keinen Respekt mehr vor dem Leben dieser Kleinen hat? So vertraten A. Giubilini und F. Minerva im Journal of Medical Ethics 2011 die Meinung, Neugeborene wie Föten zu betrachten, ohne moralischen Status als Person, d.h. sie sollen unter denselben Umständen getötet werden können. Wo sind die Grenzen und wer bestimmt sie? In der Heiligen Schrift sind auch Ungeborene vollwertige Menschen, die von Gott gesehen, versorgt und geformt werden.

Ein Baby wird nicht langsam ein Mensch, vielmehr ist bereits bei Vereinigung von Sperma und Eizelle alles codiert. Diesen Code schuf Gott. Als Schöpfer des Lebens, darf er auch die Grenzen bestimmen und er spricht in seinem Wort sehr deutlich: „Du sollst nicht töten!“

Aus dem weekview LifeCoach 2013 · Autor br

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