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← Zurück zum ArchivWo 28 · LifeCoach 2013

„Ich hab’ noch keinen umgebracht“

Woche 28 · 2013 · Sonntag, 23. Juni 2013
„Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Mörder; und ihr wisst, dass kein Mörder ewiges Leben bleibend in sich hat.“
1. Johannes 3,15

Gut, dass ich nicht so schlecht bin wie dieser gemeine Mörder.“ So denkt mancher, wenn er sich in der Morgenzeitung kopfschüttelnd die grausame Story eines kürzlich gefassten Serienmörders reinzieht. Klar, hatte er schon Phantasien, in denen er seinen verfeindeten Nachbarn erwürgte, aber diese würde er doch nie umsetzen. Indes zählen bei Gott auch Gedanken als Taten, wenn wir sie kultivieren. So präzisiert Jesus in der Bergpredigt das Gebot: „Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht töten! Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder ohne Ursache zürnt, wird dem Gericht verfallen sein“ (Matthäus 5,21-22).

Und später sagt Johannes: „Wer seinen Bruder hasst, der ist ein Menschenmörder.“ Man kann also auch in Gedanken morden. Jetzt kommt gleich der Einwurf, diesen Maßstab kann ja niemand erfüllen. Richtig! Dafür ist das Gesetz auch nicht gemacht. Es soll uns vor allem unsere Gesinnung aufzeigen, dass unser Herz eine Mördergrube ist und wir dringend ein Neues brauchen. Genau dafür ist Jesus gekommen, dass Er, der Gerechte für die Ungerechten sterbe, damit uns vergeben werden kann. Gott will uns eine neue Natur geben: die eines Schafes anstatt die eines Wolfes.

Dieses Wunder geschieht jedes Mal neu, wenn ein Mensch Jesus seine Schuld bekennt und Vergebung erfährt. Da ist große Freude im Himmel, wenn jemand diesen Schritt wagt!

Aus dem weekview LifeCoach 2013 · Autor ob

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