Alle beten an – nur wen?
„Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen und ihnen nicht dienen; denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott.“2. Mose 20,4-5
Jeder Mensch hat ein tiefes Bedürfnis zu bewundern, zu huldigen – in anderen Worten, anzubeten. Dann tritt man selbst in den Hintergrund und der, die, das Angebetete wird „alles“ – oft mehr als verdient. Ob das Popstars sind, die sich nur mit Aufputschmitteln aufrecht halten oder Gegenstände oder Tiere, die nun wahrlich nicht helfen können. Spätestens mit dem Tod, dem Zerfall ist dann klar, der, die, das war nicht anbetungswürdig. Aber Gott weiß das schon vorher, denn er ist der Ursprung aller Dinge. Klar, die Schöpfung ist seine Erfindung und strotzt vor Genialität, Komplexität und Ästhetik, aber das, was im Universum, auf der Erde oder im Wasser ist, ist nicht Gott, sondern ist von Gott.
Gott ist außerhalb des Geschaffenen, völlig anders, so wie ein Bild nicht dem Maler gleichgestellt werden darf. Wie würde er sich fühlen, wenn man vor seinem Kunstwerk niederfällt, aber ihn selbst gar nicht wahrnimmt? Weil Gott seine Geschöpfe so sehr liebt, versucht er diesem Irrweg mit spürbaren Konsequenzen Einhalt zu gebieten. Andererseits lässt er denen, die ihn lieben und seine Gebote ernst nehmen, auf viele Generationen hin seinen Segen erfahren. Selbst wenn dieser Segen oft mit dem eigenen Leben teuer bezahlt worden ist, weil mutige Männer und Frauen, sogar Kinder, sich vor keinem Bildnis und vor keinem Menschen beugten und Gott allein die Anbetung gaben
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