Gott trägt dich!
„Auch bis in euer Alter bin ich derselbe, und ich will euch tragen, bis ihr grau werdet. Ich habe es getan; ich will heben und tragen und erretten.“Jesaja 46,4
Gott trägt mich? Wie soll ich das verstehen? Gerade in leidvollen Zeiten fällt uns dies schwer. Sogar Menschen, die die Existenz Gottes ablehnen, rufen in leidvollen Zeiten zu Gott. Er ist dann auch für die Sorgen und Nöte eines Atheisten ansprechbar. In dem Gedicht „Spuren im Sand“, beschwert sich jemand im Traum bei Gott, weil er im Rückblick oft nur eine Fußspur im Lebenssand eingedrückt sieht. Hinzu kommt, dass dies gerade die notvollsten Lebensabschnitte waren: „Warum hast Du mich gerade in den schwersten Zeiten meines Lebens allein gelassen?“
Worauf Gott ganz sanft und bestimmt antwortet: „Mein Kind, ich liebe Dich und werde Dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort, wo Du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich Dich getragen.“ Damit hatte dieser Mensch nicht gerechnet. Und wenn wir ehrlich sind, wie oft geht es uns so, dass wir in unseren tiefsten Nöten Gott nicht verstehen, geschweige denn die Hilfe erkennen oder anerkennen, die Er uns so gerne vor Augen führen möchte. Rückblickend ist man bekanntlich oft schlauer und sicher werden wir eines Tages dankend vor Gott stehen, wenn wir erkennen, wie oft Er in unserem Leben Seine schützende Hand über uns hielt und uns vor Schlimmerem bewahrt hat
In welchen Zeiten fühltest Du Dich von Gott verlassen und wo denkst Du, dass er Dich durchgetragen hat?
Im gedruckten weekview LifeCoach steht dieser Impuls auf der Sonntagsseite Deiner Woche – mit Platz für Deine Gedanken, Ziele und die Wochenreflexion.
LifeCoach 2027 ansehen