Fleiß und Faulheit: Un-/Tugenden mit großen Folgen
„Wegen der Kälte will der Faule nicht pflügen; zur Erntezeit wird er begehren, und nichts ist da.“Sprüche 20,4
Was der Mensch sät, das wird er ernten. Dieses Prinzip wird bei unserer Arbeitseinstellung besonders sichtbar, denn früher oder später holt uns die Realität, mit allen Folgen ein. Gemütlich liegt der Faule hinter dem Ofen. Müsste er nicht raus in die Kälte und seinen Acker für das Frühjahr vorbereiten? Hat nicht sein Vater immer gesagt, das wäre wichtig? Aber vielleicht wollte sein Vater ihn ja nur ärgern und bevormunden? So schlimm wird es schon nicht kommen. Und überhaupt, wer weiß, ob sich die Mühe lohnt? Beim Suchen und Erfinden von Ausreden war der Faule schon immer fleißig.
Letztlich geschieht, was er wollte – er bleibt im Warmen liegen. Und wieder siegt die Faulheit über die Vernunft. Danach läuft erst alles noch ganz normal weiter. Was soll schon passieren? Passt doch alles. Doch dann, zur Erntezeit merkt er plötzlich, dass die Ähren seines Ackers viel schwächer besetzt sind, als die der Nachbarn. So muss er sich, statt mit 30-, 60 oder 100-fachem Ertrag mit einer dürftigen Ernte zufriedengeben. Bevor unsere Felder Frucht bringen und unsere Gaben wirksam werden, müssen wir hart arbeiten. Die Folgen von Faulheit und Arbeitsscheue sind letztlich immer fatal
Sei mal ehrlich – in welchen Lebensbereichen bist Du faul? Notiere Dir positive Folgen, wo du fleißig warst, negative Folgen, wo Du Dich hast hängenlassen!
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