Ruhe muss innen beginnen!
„Kehre zurück, meine Seele, zu deiner Ruhe! Denn der Herr hat dir Gutes erwiesen.“Psalm 116,7
Wie schaffen wir es einigermaßen heil, durch hektische, von Angst und Unsicherheit geprägte Lebensphasen zu kommen, wo wir doch gerade da am schwächsten sind? In der Hektik machen wir leicht Fehler, die Angst lähmt uns, „drosselt“ unsere Hirnfunktion und engt unser Sichtfeld ein. Dann brauchen wir eine Sonderportion an Nüchternheit & Zuversicht. Wir müssen realistisch bleiben und die Hoffnung bewahren. Dem Winter folgt der Frühling und der Dunkelheit das Licht. Lasst uns fliehen vor allem, was unsere Seele belastet, verunreinigt und irreführt.
Zorn, Bitterkeit und Neid dürfen keinen Platz in unserem Herzen haben. Umgekehrt brauchen wir die Nähe vertrauter Menschen, sollten nichts Ungeklärtes mit uns herumschleppen, sondern Versöhnung suchen. Wir alle machen Fehler, aber lasst uns um gegenseitiges Verständnis bemüht sein. Wie wunderbar ist doch das Wort „Vergebung“ und eine herzliche Umarmung. Denn letztlich braucht es in stürmischen Zeiten einen Ort, wo man Ruhe und Sicherheit findet. Wohl dem, der sich auf Gottes Zusagen berufen kann, der gewiss ist, dass Er der Macht des Sturmes gebieten und die aufgewühlte Seele zur Ruhe kommen lassen kann!
Schreibe nieder was Dich beunruhigt und Dir Angst macht. Suche Dir einen Menschen Deines Vertrauens und sprich ganz ehrlich über Deine Nöte.
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