Zwölf Stämme Israels
„Und Jakob hatte zwölf Söhne." – 1.Mose 35,22 / „Alle diese sind die zwölf Stämme Israels…“1.Mose 49,28
Die Zahl Zwölf gilt als Zahl der Ordnung. Jakob, später Israel genannt, einer der Patriarchen und Abrahams Enkel, hatte zwölf Söhne. Aus diesen Söhnen gingen die zwölf Stämme des Volkes Israel hervor: Ruben, Simeon, Levi, Juda, Sebulon, Issaschar, Dan, Gad, Asser, Naftali, Josef und Benjamin. Nach dem Exodus, dem Auszug aus der Gefangenschaft Ägyptens, befand sich das Volk Israel über 40 Jahre in der Wüste. Ohne eine geregelte Lagerordnung wäre das Volk auseinandergebrochen. Ohne Führung ebenso, denn es bestand aus ca.
2 Millionen Menschen. Es gab eine Ordnung, die bis in die kleinste Einheit der Stämme Israel griff. Aus jedem der zwölf Stämme wählte Mose tüchtige, gottesfürchtige und zuverlässige Männer aus, die ungerechten Gewinn hassten. Er setzte sie über Tausend, über Hundert, über Fünfzig und über Zehn. Diese geniale Strukturierung bewirkte eine Einheit des ganzen Volkes und unterstrich gleichzeitig die Individualität eines jeden Stammes. Die Zwölf ist überschaubar und kann gleichmäßig geteilt werden. So bildeten immer drei Stämme je Himmelsrichtung einen Schutz um das Zentrum: dem Ort der Begegnung mit Gott, der sogenannten Stiftshütte.
Diese zwölf Stämme bildeten das Volk Gottes: Israel – aus dem später der Messias Jesus Christus hervorging. So gebrauchte Gott die zwölf Stämme Israels, um das Heil zu allen Menschen zu bringen
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