Sechs Arbeitstage
„Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun.“2.Mose 20,9
In der Bibel lesen wir davon, wie Gott in sechs Tagen die Erde erschaffen hat. Sechs Tage sind also genug, um alles Wichtige zu erledigen, was in einer Woche anfällt: Natürlich wirken und werken wir für das Geld, das unsere Existenz sichert. Dann kümmern wir uns um Haus und Garten, oder um die Wohnung, unsere Kleidung und um unseren Besitz allgemein. Wir pflegen und nähren unseren Körper. Das alles fällt in diesem Zusammenhang unter den Begriff Arbeit. Und dazu genügen sechs Tage. Keine fünf und keine sieben Tage. Wer am Samstag faulenzt, kommt nur auf dumme Gedanken.
Wer sich auch am Sonntag keine Ruhe gönnt strebt ein Burnout an. Dabei hat Gott die Woche mit der 6:1-Aufteilung optimal konzeptioniert. Er weiß, was er uns zumuten kann und dass wir den siebenten Tag brauchen, um uns in seiner Nähe zu erholen. Er weiß, dass der Fluch der Arbeit letztendlich ein Segen ist, der uns vor vielem Schlimmen bewahrt. Eine Frage bleibt dabei offen: Für wen oder für was arbeiten wir? Arbeiten wir für unsere Karriere und unseren Wohlstand, also für Vergängliches? Oder wirken wir für Gott und seine Ehre und somit für einen ewigen Reichtum?
Nur dann werden die Schweißtropfen in Gold verwandelt und die Mühe mit ewigem Lohn aufgewogen. Sechs Tage hart zu arbeiten ist eine gute Sache, aber man sollte wissen für wen und wofür
Im gedruckten weekview LifeCoach steht dieser Impuls auf der Sonntagsseite Deiner Woche – mit Platz für Deine Gedanken, Ziele und die Wochenreflexion.
LifeCoach 2027 ansehen