Sechs Jahre Knecht
„Wenn du einen hebräischen Knecht kaufst, soll er sechs Jahre dienen, und im siebten soll er frei ausgehen, umsonst.“2.Mose 21,2
Gibt es eine ideale Laufzeit für Arbeitsverträge? Hatten früher Angestellte nicht selten einen Beamtenstatus inne, streben heute viele Firmen an, mit Leihkräften und 1- bzw. 2-Jahresverträgen langfristige Abhängigkeiten zu vermeiden. Ein hebräischer Knecht diente seinem Herrn sechs Jahre. Danach hatte er ein Jahr frei (daher Sabbatjahr). Ist das Modell auf unsere Zeit anwendbar? Hier einige Argumente: 1) Nach sechs Jahren hat ein Mitarbeiter den Einarbeitungsaufwand mehrfach eingespielt. 2) Ein Team, das sechs Jahre zusammenarbeitet, kann große Leistungen vollbringen.
3) Sechs Jahre reichen aus, um ein Meister seines Faches zu werden. 4) Dem Arbeitgeber gehört eine von zehn Lebensphasen (sechs Jahre), aber nicht das ganze Leben. 5) Unterforderung wird vermieden – nach sechs Jahren wird es meist langweilig. 6) Die Gewinnbeteiligung wird am Ende der sechs Jahre ausbezahlt. Damit finanziert man entweder das Sabbatjahr oder sie dient einem Startup. 7) Nach sechs Jahren guter Zusammenarbeit in Frieden auseinandergehen erhält Beziehungen, auch Geschäftsbeziehungen. Zum Sabbatjahr: 1) Tiefgreifende Neuorientierung möglich. 2) Mit der erworbenen Treue und Kompetenz anderen dienen. 3) Einem Burnout vorbeugen, Zeit nehmen, Work-Life-Balance finden
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