Bitter – und jetzt: Ursachen
„Und achtet darauf, dass nicht jemand an der Gnade Gottes Mangel leide, dass nicht irgendeine Wurzel der Bitterkeit aufsprosse und euch beunruhige und viele durch sie verunreinigt werden;“Hebräer 12,15
Wir sind uns wahrscheinlich einig, dass Bitterkeit eine Sache ist, die unser Leben ausschließlich negativ beeinflusst. Deshalb ist es angebracht sich Gedanken über Ursachen und Abhilfe zu machen, aber heute mit präventiver Absicht. In obigem Bibelvers finden wir einen interessanten Hinweis: Bevor sich Bitterkeit in uns einnisten kann, muss eine Empfänglichkeit vorhanden sein – ein Vakuum, ein Nährboden. Hier wird es als „ein Mangel an Gnade" bezeichnet. Daraus leiten sich einige Punkte ab, die uns helfen können, der Bitterkeit vorzubeugen.
Erstens muss ich mir mein persönliches Versagen eingestehen, vor allem Gott gegenüber. Dann kann er mir, durch das Kreuz von Golgatha zeigen, dass er gnädig ist. Er vergibt mir meine Sünden und schenkt mir Ewiges Leben – völlig unverdient. Wer meint, er habe keine Gnade nötig, ist prädestiniert für Bitterkeit. Zweitens: Wenn ich Gnade praktisch erfahre, komme ich innerlich zur Ruhe. Dann erfüllt mich eine tiefe Dankbarkeit und ich kann mein Selbstmitleid loslassen. Und drittens muss ich täglich mit dem Geber dieser reichen Gnade in Kontakt bleiben.
Nichts darf meine persönliche Beziehung zu Gott stören, sonst kommt es zu einem Mangel an Gnade. Deshalb beginnen fast alle Briefe im Neuen Testament mit den Worten „Gnade sei mit euch". Wir können nie genug davon haben.
Im gedruckten weekview LifeCoach steht dieser Impuls auf der Sonntagsseite Deiner Woche – mit Platz für Deine Gedanken, Ziele und die Wochenreflexion.
LifeCoach 2027 ansehen