8 Min Lesezeitaktualisiert 23.06.2026von weekviewVorlesen
Drei Buchstaben statt zehn Frameworks.
Kurz notiert:
Prioritäten setzen heißt bei weekview: Du teilst Deine Wochenaufgaben in A (wichtig + dringend), B (wichtig, noch nicht dringend) und C (weniger wichtig). Der entscheidende Hebel ist B – wer das Wichtige angeht, bevor es brennt, lebt vorausschauend statt im Feuerwehr-Modus.
Die drei Stufen
A · wichtig + dringendB · wichtig, noch nicht dringendC · weniger wichtig
A erledigst Du sofort. C kannst Du oft streichen oder delegieren – auch wenn es laut ist. „Dringende Aufgaben sind meistens nicht wichtig, wichtige meist nicht dringend.“
Warum B der stille Schlüssel ist
B ist das Wichtige, das noch Zeit hat – die Vorsorge, die Strategie, die Beziehung, das große Projekt. Wer immer nur A löscht, kommt nie zu B und bleibt im Hamsterrad. Wer B früh plant, verhindert, dass aus B ein A-Brand wird.
weekview-Prinzip
Plane Prio B
Prio B ist intrinsisch motiviert: mehr Qualität, weniger Stress, kein Burnout. Reserviere jede Woche bewusst Zeit für ein B.
A/B/C auf die Woche, nicht den Tag
Prioritäten leben auf Wochenebene. Du entscheidest pro Woche, welche A/B/C-Aufgaben zählen – und an welchem Tag Du sie erledigst, bleibt flexibel. So bricht ein voller Dienstag nicht Deine ganze Planung.
Priorisiere klar —
Mit dem weekview Wochenplaner
Aufgabenfelder nach A/B/C auf jeder Wochen-Doppelseite.
So wenige wie möglich. Wenn alles A ist, ist nichts A. Halte A klein und investiere bewusst in B.
Was mache ich mit C?
Prüfe ehrlich: streichen, delegieren oder bündeln. C darf nicht die Zeit für B fressen.
Ist A/B/C nicht wie Eisenhower?
Die Idee ähnelt sich – weekview bringt sie aber konsequent in die Woche und betont B als Hebel. Eine Methode ist ein Werkzeug, die Woche ist die Werkbank.