Vor der Wahl ist vor der Wahl!
„Euer Ja sei ein Ja und euer Nein ein Nein. Alles, was darüber hinausgeht, stammt vom Bösen.“Matthäus 5,37
Nach der Wahl ist nach der Wahl! – eine Redewendung, die jeder kennt. Das Thema ist so alt wie die Politik selbst: Versprechen werden oft nicht gehalten. Sobald die Wahl vorbei ist, scheint man sich nicht mehr an die Zusagen zu erinnern – eine Art selektive Amnesie. Es ist jedoch entscheidend, dass wir unser eigenes Wort halten. Ein Ja sollte ein Ja und ein Nein ein Nein bleiben. Wenn wir das nicht selbst leben, können wir es auch nicht von anderen erwarten. Veränderung beginnt bei uns selbst, damit andere sich ein Beispiel nehmen können.
Leider ist diese Tugend stark rückläufig. Oft hören wir viele Worte, die beeindruckend klingen, aber letztlich keine Substanz haben. Was wir brauchen, sind authentische Führungspersönlichkeiten, die das Leben kennen und die harte Arbeit lieben. Volksvertreter, die zuhören können, die Probleme der Wähler ernst nehmen und tatsächlich Lösungen bieten. Wir brauchen ehrliche und wahrhaftige Politik. Lasst uns daran denken, dass unser Vorbild in all diesen Dingen Jesus Christus ist. Er hielt stets seine Versprechen, war voller Wahrhaftigkeit und Liebe. Wenn wir ihm nachfolgen, sollen auch wir in unseren Worten und Taten verlässlich sein, damit andere durch uns ein gutes Beispiel sehen.
Achte diese Woche besonders auf deine Worte und Taten, ob sie von Verlässlichkeit zeugen.
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