Die richtigen Schlüssel
„Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen und das Mahl mit ihm essen und er mit mir.“Offenbarung 3,20
Wenn wir über das Öffnen von Türen nachdenken, dann wird uns schnell bewusst, dass es einerseits unseren Wunsch braucht hineinzugehen, andererseits die Bereitschaft eines anderen uns hineinzulassen. Türen haben großen Einfluss auf unser Leben, bestimmen über Erfolg, Misserfolg, Freiheit und manch anderes. 1) Ich muss mich bemühen eine Tür zu öffnen, soll auch nicht gleich aufgeben, aber letztlich kann ich nicht mit dem Kopf durch die Tür und muss mir Grenzen eingestehen. 2) Dann ist es hilfreich weisen Rat anzunehmen.
Wie einst Petrus auf Jesu Wort sein Netz auf der rechten Seite auswarf und mit einem großen Fischfang belohnt wurde. 3) Manchmal braucht es einfach nur Geduld. Dinge dauern eben: das Baby im Mutterleib, die Frucht um zu reifen, die Beziehung um zu wachsen. Diese Dinge lassen sich nicht erzwingen. Trotzdem gilt es achtsam sein und Gelegenheiten beim Schopfe zu packen (Kaíros). 4) Immer aber gilt: „Bittet und es wird euch gegeben werden.“ Auch wenn Gott unsere Bitten nicht sofort erfüllt, Er hört unser Gebet. Umgekehrt klopft Jesus an unsere Herzenstüre (Offenbarung 3,20) und zeigt damit, wie viel Achtung er vor uns hat. Wir dürfen entscheiden, ob wir ihn reinbitten, oder draußen stehen lassen
Welche Begebenheiten haben dich in letzter Zeit viel Geduld gekostet und inwiefern hat sich das gelohnt?
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