Wer ist Stärker? – Ist es gut sich mit anderen zu messen?
„Unter den Jüngern kam die Frage auf, wer von ihnen wohl der Größte sei.“Lukas 9,46
Der Wunsch besser, stärker, einflussreicher als andere zu sein, steckt tief in uns. Am liebsten vergleichen wir uns mit anderen, wenn es zu unseren Gunsten ausfällt. Wann sind solche Vergleiche hemmend und wann förderlich für unsere persönliche Entwicklung? 1) Basis für einen förderlichen Vergleich ist das Bewusstsein, dass damit nicht die eigene Wertigkeit in Frage gestellt wird. Eine Gabe ist immer ein Geschenk, der eine kann dies, der andere etwas Anderes. 2) Jeder Vergleich soll zu einer besseren Selbsteinschätzung verhelfen.
Nachdem das Ziel darin besteht, zu erkennen, in welchen Bereichen wir mit unseren Gaben anderen am effektivsten dienen können, müssen wir froh sein, die unproduktiven Bereiche zu identifizieren, um sie zu lassen. 3) Mit der richtigen Einstellung wird dann sogar der Erfolg, die Gabe des anderen zu einer guten Sache für mich persönlich. Ist es nicht toll, jemanden zu kennen, der eine besondere Begabung besitzt? So jemanden zum Freund zu haben, kann doch für beide nur vorteilhaft sein. Hier ist er stark, du schwach, wo anders ist es umgekehrt. 4) Tugenden sind hier ausgenommen, denn jeder kann wahrhaftig, freundlich und zuverlässig sein
Was kannst du besonders gut? Wie kannst du diese Gaben für andere einsetzen?
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