Das sanfte Joch – Vom Meister lernen – einige Prinzipien
„Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen!“Matthäus 11,29-30
Dass wir am besten lernen, wenn Theorie und Praxis miteinander verwoben sind, wissen wir. Beides ist elementar, aber auch die Beziehung des Schülers zu seinem Lehrer spielt eine entscheidende Rolle. Je vertrauter sie ist, desto mehr wird er vom Wesen der Idee verstehen. Je mehr der Schüler von der Motivation, den Zielen des Lehrers berührt wird, desto mehr wird er diese adaptieren und zu seiner persönlichen Mission machen. Das hier verwendete Bild vom gemeinsamen Joch stammt aus der Landwirtschaft, wo ein junges Zugtier an der Seite des Erfahrenen lernt, mit dem Pflug gerade Furchen zu ziehen.
Damit wird deutlich, dass es sich nicht um eine Unterjochung handelt, sondern, um ein gemeinsames Ziehen am gleichen Joch. Es ist, als würde der Lernende den Schweiß des Meisters riechen, seine Mühe und sein Ausharren an den gespannten Muskeln spüren. In unserer Aufforderung lädt uns Jesus ein, allezeit ganz in seiner Nähe zu sein und eng mit Ihm zusammenzuarbeiten. Weil er einen wunderbaren Charakter hat, sanftmütig und von Herzen demütig ist: hier wird nicht heruntergesehen auf den Unerfahrenen. So jemandem folgt jeder gerne. Joch ja, aber sanft und leicht! Einen besseren Lehrer als Jesus gibt es nicht!
Wer ist ein Lehrer für dich, welche Person ist dir ein Vorbild?
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