Ende gut – alles gut!
„Und er (Jakob) sprach: Siehe, ich habe gehört, dass Getreide in Ägypten ist; zieht hinab und kauft uns von dort Getreide, dass wir leben und nicht sterben.“1. Mose 42,2
Würde die Geschichte mit den sieben fetten und den sieben mageren Jahren mit der Rettung von Millionen Menschen enden, sicher würde es noch Jahrzehnte für Gesprächsstoff sorgen. Voller Faszination, aber auch mit einem Schaudern würde das Geschehene von Generation zu Generation weitergetragen werden. Die noch viel gewaltigeren Wunder geschahen durch das Ereignis in der Familie Jakobs. Sie hatten ihn gehasst ihren Bruder Joseph, die elf Söhne Jakobs. Eigentlich wollten sie ihn aus Eifersucht töten, aber schließlich verkauften sie ihn nach Ägypten, aber machten ihren Vater glauben, dass sein Lieblingssohn verunglückt sei.
Nun mussten sie sich in der großen Hungersnot dorthin aufmachen, wo es Brot gab. Es ging um ihr blankes Überleben, als sie völlig ahnungslos vor dem zweithöchsten Mann Ägyptens standen und ihn um Essen baten. Was dann geschieht sollte man am besten selber in der Bibel (1. Mose Kapitel 37, sowie 39 bis 45) nachlesen. Hier wird ein eigentlich unüberwindbarer Familienkrieg gelöst. Der Hass, der sich über viele Jahre tief im Innern der Brüder manifestiert hatte, schmolz so, dass sich alle zwölf Brüder schließlich weinend in den Armen lagen. Und dies war das eigentliche Wunder: eine nie für möglich gehaltene Aussöhnung einer zerstrittenen Familie
Nenne 3 Enttäuschungen, die dein Leben gravierend beeinflusst haben. Welche Punkte waren es, die zu einem versöhnlichen Ende führten bzw. welche könnten dazu beitragen.
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