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Vergleichen zerstört Freude – Wann hat Vergleichen irgendwem genutzt?

Woche 51 · 2019 · Sonntag, 15. Dezember 2019
„Da murrten sie und beschwerten sich beim Gutsherrn. Diese da, die zuletzt gekommen sind, sagten sie, haben nur eine Stunde gearbeitet, und du behandelst sie genauso wie uns.“
Matthäus 20,11-12

„Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.“ So brachte es Sören Kierkegard vor ca. 200 Jahren auf den Punkt und ist damit im Einklang mit der Realität: Das Vergleichen von Dingen, die man geschenkt bekommt – und dazu gehören vor allem die persönlichen Begabungen – ist Gift. Was einem in die Wiege gelegt ist und was man selber nicht beeinflussen kann, darf nicht bewertet und gegeneinander abgewogen werden. Wie könnte man einen Pianisten mit Mutter Theresa, einem Erfinder oder einem 100-Meter-Läufer vergleichen?

Hier muss jeder Vergleich scheitern, da man keine gleichen Kriterien anlegen kann. So zerstört Vergleichen 1. die Dankbarkeit. Hätten die anderen nicht gewusst, dass die Spätanfänger den gleichen Lohn empfingen, wären sie dankbar gewesen, so aber ärgern sie sich. 2. die Persönlichkeit von Menschen. Ihre Begabungen sind zwar ganz individuell und einzigartig, aber weil man sie wegen der Gleichmacherei nicht erkennt, werden sie nicht entsprechend gefördert

Aus dem weekview LifeCoach 2019 · Autor ob

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