Umgang mit „Unverbesserlichen“ – Alles, nur nicht verbessern wollen!
„Ein tropfendes Dach, das am Regentag nervt, gleicht sehr einer zänkischen Frau. Wer sie aufhalten will, kann auch versuchen, den Wind festzuhalten und Öl mit den Fingern zu greifen“Sprüche 27,15-16
Es gibt Menschen, die sind nur schwer zu ertragen. Sie haben Charaktereigenschaften wie Streitsucht oder Selbstmitleid, die ihren Mitmenschen gehörig auf die Nerven gehen. Der obige Spruch zeichnet so einen Menschen. Wie „ein tropfendes Dach am Regentag“ – so ähnlich wurden in China früher Menschen gefoltert. Was tun als Betroffene(r)? Eines sicher nicht: den negativen „Schwung“ dieser Person zu bremsen, bzw. die Person zu verbessern versuchen. Kein rationales Gespräch, auch kein gutes Zureden oder Drohen bewirken irgendetwas.
Das eindrückliche Bild von den nicht greifbaren Substanzen Wind und Öl unterstreicht dies. Solche Personen sind „unverbesserlich“, jedenfalls solange man konventionelle Mittel einsetzt! Doch gibt es Hoffnung. Denn die Streitsucht kommt meist nicht von ungefähr. Gerade bei Frauen ist sie oft ein Zeichen tiefer, unverarbeiteter Verletzungen. Interessiert man sich für die Empfindungen der Person und signalisiert ihr, dass man sie verstehen möchte, gehen manchmal die Türen weit auf (siehe Mo, Mi) – und dann kann echte „Verbesserung“ geschehen. ac
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