Warum drei es besser haben als zwei ...
„Und wenn jemand ihn, den Einzelnen, gewalttätig angreift, so werden ihm die zwei widerstehen; und eine dreifache Schnur zerreißt nicht so schnell.“Prediger 4,12
Haben Sie schon mal ein Fotostativ auf zwei oder vier Beinen gesehen? Das gleichseitige Dreieck ist eine erstaunlich stabile Anordnung. Wenn man dies auf unsere Beziehungen anwendet, dann bilden drei Personen die stabilste Form einer Gemeinschaft. Zwei Menschen können zwar auch einen festen Verbund bilden, aber alles hängt von ihrer Beziehung ab. Wenn sie sich streiten – und nicht mehr zusammenfinden -, dann ist die Union auseinandergebrochen. Die Dreierkonstellation stellt ein Ideal dar, weil die drei Zweierbeziehungen (A-B, A-C, B-C) jeweils einen ausgleichenden und hoffentlich neutralen Vermittler haben.
Auch wenn einer der drei ausfällt, bleibt immer noch eine stabile Zweierschaft, die dann wiederum dem Dritten helfen kann. Am stabilsten ist das Dreieck übrigens, wenn alle drei Seiten gleich lang sind. Das erinnert uns daran, dass möglichst alle drei Partner gleich behandelt werden sollten. Das Beziehungsdreieck ist idealerweise kein rein menschliches. Wer Gott ins Boot holt, hat den weisesten „neutralen" Vermittler mit an Bord. Wenn beide sich individuell auf eine Beziehung mit Gott einlassen, ist auch das zwischenmenschliche Verhältnis maximal stabil. ac/ob
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