Jede Wüste hat Wasserquellen!
„Denn der Herr, dein Gott, hat dich in allem Tun deiner Hand gesegnet. Er gab acht auf deine Wanderung durch diese große Wüste.“5. Mose 2,7
Vielleicht haben Sie es auch schon gemerkt: Durststrecken gehören zum Leben dazu. Man sollte sie erwarten und Strategien haben, mit ihnen umzugehen. Die Bibel ist hierfür wieder einmal ein reicher Fundus. Das Volk Israel hatte eine 40-jährige Wüstenstrecke zu bewältigen. Eigentlich wäre die Reise 11 Tage lang gewesen. Aufgrund von Unglauben (Wo 27) ließ Gott sie jedoch noch ein paar „Ehrenrunden“ drehen. Wenn also Ihre Durststrecke selbstverschuldet ist, ändern Sie etwas oder sich selbst! Oft können wir aber rein gar nichts für die Umstände und können sie auch nicht ändern.
Dann heißt es zunächst einmal: akzeptieren und Überlebensstrategien entwickeln. In der Wüste braucht man vor allem Wasser. Jesus verspricht jedem, der ihn bittet, „lebendiges Wasser“ (Johannes 4,10) zu geben. Wie wir letzte Woche sahen, ist Er der Weinstock, welcher uns „Wasser“ und „Zucker“ zukommen lässt, wenn wir in Ihm bleiben. Neben der großen „Wasserquelle“ Jesus sind auch kleine Oasen als Rastplätze wichtig. Das können gute Freunde, Sport oder Lesen sein. Nutzen Sie Durststrecken, um innerlich zu wachsen – irgendwann ist die Wüste vorbei, und Ihr Leben blüht wieder auf wie ein Garten.
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