Dokumentation gibt Gedanken Gewicht!
„Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit …“2. Timotheus 3,16
Warum offenbart sich Gott eigentlich hauptsächlich durch die Bibel und nicht vor allem durch Visionen, Wunder und Zeichen? Niedergeschriebene Worte haben eine besondere Eigenschaft: Sie bleiben geduldig, wie sie sind. Das erlaubt uns, sie immer wieder zu betrachten und über sie nachzudenken. Wir verändern uns, die Worte bleiben gleich – mit der Zeit sehen wir immer wieder neue Facetten daran und lernen dazu. Was wir über unsere Sinne aufnehmen und dann im Gedächtnis abspeichern, wird fast immer nachträglich eingefärbt; die spätere Reflektion darüber kann die Erinnerung selbst verändern.
Damit ist eine unabhängige Betrachtung nur schwer möglich. Außerdem ist Erlebtes höchst individuell und intersubjektiv nie vollständig zugänglich (vgl. Wo 29) – geschriebene Worte jedoch sind für jeden Leser gleich (auch wenn natürlich die Interpretation differiert). Dinge niederzuschreiben ist generell eine wertvolle Tugend fürs Leben. Wer ein Tagebuch führt, kann seine Entwicklung besser nachvollziehen. Wer Protokoll über Besprechungen führt, weiß besser Bescheid, kann jederzeit darauf zurückgreifen und ist auch rechtlich besser abgesichert. Den größten Einfluss haben Experten, die ihre Erkenntnisse in Buchform vielen Menschen zugänglich machen. Ein Hoch auf das geschriebene Wort!
Im gedruckten weekview LifeCoach steht dieser Impuls auf der Sonntagsseite Deiner Woche – mit Platz für Deine Gedanken, Ziele und die Wochenreflexion.
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