Erst wenn wir tun, bewegt sich etwas!
„Steh auf, werde Licht! Denn dein Licht ist gekommen, und die Herrlichkeit des HERRN ist über dir aufgegangen.“Jesaja 60,1
Das ist doch ein seltsamer Befehl: „Stehe auf und werde licht! Denn dein Licht ist gekommen.“ Warum sollen wir denn licht werden, wenn das Licht schon gekommen ist? Und wieso müssen wir aufstehen? Dahinter steckt ein göttliches Prinzip. Gott gibt uns zwar Fähigkeiten, um diese zum Wohle der Menschheit einzusetzen und „Licht“ in diese dunkle Welt zu bringen, aber wir müssen aktiv werden und unsere Talente entfachen, auch wenn das bedeutet, gegen den Mainstream aufzustehen. Erst dann kann und wird Er uns bei der Durchführung helfen.
Auch der Gelähmte vor dem Jerusalemer Tempel musste erst Petrus’ Hand ergreifen und sich aufrichten lassen, damit seine Gelenke wieder stark wurden. Auch Ihre Berufung wird erst richtig „lebendig“, wenn Sie ernsthaft beginnen, sie zu leben. Fangen Sie damit an, auch wenn Sie bezüglich Ihrer Lebensaufgabe noch wenig Licht haben. Sie werden staunen, wie viel noch dazu kommt und auch, wie schnell es gehen kann! Eben deswegen haben wir das „Tun“ dem „Planen“ vorangestellt. Vor dem Tun sollten Sie zwar eine klare, wenngleich noch grobe Vorstellung haben („Erkennen“), das ausgefeilte Planen kommt aber erst nach dem Tun, denn dann hat man Erfahrungswerte („Licht“).
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