Der Fehler der Weihnachtsgans
„HERR, mein Gott, zahlreich sind die Wunder, die du getan hast“Psalm 40,6
Alljährlich begehen unzählige Weihnachtsgänse denselben Fehler wie ihre Vorfahren. Sie lassen sich monatelang mästen und haben sich an ihr bequemes Leben gewöhnt. Jeder einzelne Tag ist für sie ein Beweis: Es geht immer so weiter. Doch dann, kurz vor Heiligabend, die Katastrophe. Ihre Annahme war falsch. Die grausame Realität hatte sie eingeholt. So ergeht es leider auch vielen Menschen: Sie setzen ihr Vertrauen auf Dinge, die keine tragfähige Grundlage darstellen. Nur die Wahrheit des Wortes Gottes kann das bieten.
Unser Schöpfer hat sich mitgeteilt. Er hat uns über Seine Existenz, unser Lebensziel und den Weg der Erlösung informiert. Das bedeutet aber nicht, dass wir die Hände in den Schoß legen sollen. Gott hat einen Plan für unser Leben und er führt uns, aber er erwartet, dass wir uns bewegen, dass wir handeln und für unser Leben Verantwortung übernehmen. Mit unserem Leben ist es wie mit einem Auto: Gott will lenken, doch der Wagen muss fahren, damit man ihn steuern kann. Damit Gott uns gebrauchen und führen kann, müssen wir uns ihm zur Verfügung stellen und vorwärts gehen.
Ein Diener Gottes sollte immer kurz-, mittel- und langfristige Ziele haben, aber nie vergessen, dass letztlich Gottes Wille geschieht und Er den besseren Weg kennt. Wer auf Gott vertraut und seine Pläne von Gott abhängig macht, handelt klug. vm
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