Säen auf guten Boden
„Der Sämann ging aus, um seinen Samen zu säen. Und als er säte, fiel etliches an den Weg und wurde zertreten, und die Vögel des Himmels fraßen es auf.“Lukas 8,5
Der beste Same nützt nichts, wenn er nicht in den passenden Boden gesät wird. Aber es braucht noch ein paar andere Dinge, dass aus dem Samen – welch Wunder – ein Pflanze wird, die Frucht trägt. Fällt der Same auf harten Boden, dann zertritt man ihn zuerst und dann kommen die Vögel und beenden seine Karriere schnell. Aber auch, wenn er in angenehm feuchter Erde zu sprossen beginnt, heißt das noch nicht, dass seine Wurzeln auf Dauer genügend Nahrung finden. Selbst wenn er sich zu einem kleinen Pflänzchen entwickelt hat, können ihm Dornen und Disteln die Luft und das Licht rauben und sein Fruchtbringen verhindern.
Fällt er aber in gute Erde und behindert ihn die Umgebung nicht, dann ist die Freude über die vielfache Vermehrung groß. Was lehrt uns das praktisch? Was Jesus mit dem Gleichnis des Samens anwandte, gilt für alle Wachstumsprozesse. Auch Ihre Vorhaben brauchen einen guten Boden. Oft braucht es aber einen Pflug der die harte Oberfläche aufreißt, Selbstgerechtigkeit, Trägheit, schlechte Gewohnheiten, Vertrauen auf irdischen Besitz, durch welche gute Ansätze im Keim erstickt werden. Wer Früchte ernten will, muss vorher pflügen lassen und dann arbeiten. Die Mühe lohnt sich, denn dann hat man nicht nur selbst zu essen, sondern kann auch anderen geben, sie ermutigen und stärken
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