Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Wir lieben Woche
Tag
Woche
Quartal
← Zurück zum ArchivWo 28 · LifeCoach 2012

Sieben mal siebzig Mal

Woche 28 · 2012 · Sonntag, 24. Juni 2012
„Da trat Petrus zu ihm und sprach: Herr, wie oft soll ich meinem Bruder vergeben, der gegen mich sündigt? Bis siebenmal? Jesus antwortete ihm: Ich sage dir, nicht bis siebenmal, sondern bis siebzigmalsiebenmal!“
Matthäus 18,21-22

Vergeben heißt verzeihen und vergessen, was mir jemand angetan hat. Nie mehr daran denken. Das fällt uns schwer! Was, wenn mein Arbeitskollege mich laufend mobbt, die Nachbarin zu laut ist oder ein Freund mich belogen hat? Das ist unverzeihbar! Der Anspruch Gottes geht noch weiter. Wir sollen nicht nur ein Mal oder ein paar Mal vergeben, sondern immer wieder. Jesus nennt Petrus zwar die Zahl „siebenmalsiebzig" Mal, aber diese steht für „immer wieder". Vergebung ist nicht eine Sache des „wie oft", sondern der Gesinnung.

Mit unserem stolzen Herzen halten wir uns für besser als andere. Deshalb können wir so schwer vergeben. Aber unsere Einstellung verändert sich, wenn wir eine andere Perspektive einnehmen. In Gottes Augen sind alle Menschen gleich schuldig. Keiner ist besser als der andere. Der Schuldenberg, den jeder einzelne bei Gott aufgehäuft hat, ist riesig. Aus dieser Schuldenfalle gibt es kein Entkommen, keinen Vergleich, keine Privatinsolvenz. Es gibt nur einen Ausweg: Gott selbst muss meine Schulden bezahlen. Egal wie groß meine Schuld ist, seine Vergebung ist größer.

Kein Mensch kann sich so massiv an mir verschulden, wie ich mich gegenüber Gott verschuldet habe. Was ich anderen zu vergeben habe, ist gering gegenüber dem, was Gott mir vergeben hat. Wenn mir das bewusst ist, kann ich Jesu hohen Anspruch erfüllen. cro

Aus dem weekview LifeCoach 2012

Im gedruckten weekview LifeCoach steht dieser Impuls auf der Sonntagsseite Deiner Woche – mit Platz für Deine Gedanken, Ziele und die Wochenreflexion.

LifeCoach 2027 ansehen