Vierzig – Zeit der Erprobung
„Und als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn schließlich. Und der Versucher trat zu ihm hin und sprach: Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich, dass diese Steine zu Broten werden.“Matthäus 4,2-3
Nach vierzig Tagen Fasten war Jesus körperlich ausgezehrt. Genau da kam der Teufel zu ihm und sprach: „Wenn du Gottes Sohn bist, dann mach doch Brot aus den Steinen." Aber Jesus fiel nicht auf seinen (als Tipp getarnten) Trick herein, sondern hielt sich demütig an Gottes Wort: „der Mensch lebt nicht vom Brot allein". Gott treu zu sein war Jesus wichtiger, als seine eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. So prüft und läutert Gott auch uns. Manchmal ziehen sich solche Prüfungen in die Länge. Es geht um Ausdauer. Nach einer Stunde im Wartezimmer reagieren wir noch relativ gelassen – aber nach vier Stunden sieht die Sache anders aus.
Manche Situationen halten wir dreißig Jahre lang durch, aber nach vierzig Jahren resignieren wir. Resignieren heißt aufgeben, verzagen oder zurücktreten. Sind Sie gerade in solch einer Prüfung? Bevor Israel in das verheißene Land einziehen durfte, musste das Volk 40 Jahre in der Wüste hin- und herwandern. Als es dann so weit war, hatte kaum einer mehr den Mut, in das Land Kanaan einzuziehen. So geht es uns auch oft. Aber Gott will, dass wir durchhalten. Ich wünsche Ihnen die Kraft und Hilfe von Gott, um Ihre Lebens-Prüfungen zu bestehen.
Manchmal sind es vier Stunden, manchmal vierzig Tage, manchmal vierzig Jahre. Aber Gott bleibt immer derselbe und seine Treue ist fest in Ewigkeit. cs Buchtipp: John Bunyan, Pilgerreise
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