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← Zurück zum ArchivWo 04 · LifeCoach 2011

Lebensnavigation: Der Ewigkeitsaspekt

Woche 04 · 2011 · Sonntag, 9. Januar 2011
„Und so gewiss es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.“
Hebräer 9,27

Welche Bedeutung hat Lebensplanung, wenn man meint, nach dem Tod sei alles vorbei? Vielleicht hat man besser gelebt, Dinge wurden möglich, die man sonst nicht erreicht hätte. Aber die Frage, ob unser Leben nach dem Tod beurteilt wird, darf uns nicht kalt lassen. Ich glaube, im Grunde seines Herzens wünscht sich jeder, dass die Guten belohnt werden und – oft noch mehr – die Bösen zum Schluss (doch noch) ihre gerechte Strafe erhalten. Sollte Hitler am Ende genauso dastehen wie Mutter Teresa? Das widerstrebt uns sehr.

Wir sehnen uns nach einer ewigen Gerechtigkeit. Aber: Den Maßstab, den wir an andere anlegen, müssen wir auch für uns gelten lassen. Jesus erhebt den Anspruch der zukünftige, neutrale Richter zu sein. Bei ihm wird keiner sagen können „du hast keine Ahnung!" Jesus kennt unsere Problematik, er hat Mitleid mit unseren Schwachheiten. Aber er sagt uns unmissverständlich, dass wir unsere Taten und Gedanken vor ihm verantworten müssen und dass jeder Mensch dringend Vergebung braucht. Folgende Prioritätenordnung mag uns helfen den Ewigkeitsaspekt in unsere Lebensplanung einzubeziehen: 1. Ewiges vor Zeitlichem 2. Geistliches vor Weltlichem 3. Menschen vor Dingen. Wer diese Reihenfolge beherzigt, muss für die Zeit nach dem Tod keine Sorge haben.

Aus dem weekview LifeCoach 2011

Im gedruckten weekview LifeCoach steht dieser Impuls auf der Sonntagsseite Deiner Woche – mit Platz für Deine Gedanken, Ziele und die Wochenreflexion.

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