Gute Projektplanung überwindet Energieengpässe
„Denn was Menschen von Gott wissen können, ist ihnen bekannt, er selbst hat es ihnen vor Augen gestellt.“Römer 1,19
Stelle Dir eine 200 Gramm schwere Drohne vor, die 4500 Kilometer über das offene Meer von Alaska nach Hawaii fliegt. Das ist sowohl ein Navigations- als auch ein Energieproblem. Der pazifische Goldregenpfeifer wird in Alaska geboren, muss aber zum Überwintern nach Hawaii. Ein schier unmögliches Vorhaben. Wie von einem unsichtbaren Projektmanager perfekt geplant und koordiniert läuft alles wie am Schnürchen. 70g Fett brauchen die Jungen, um sich den Treibstoff für die Strecke nach Hawaii anzufressen. Dazu bleiben sie einen Monat länger als ihre, schon früher abfliegenden Eltern. Auf sich gestellt, heißt es dann: Fressen und nochmal Fressen, aber nur bis zum Idealgewicht! Zu schwer, brauchen sie zu viel Energie beim Fliegen, aber zu leicht, schaffen sie die Distanz nicht und ertrinken im Meer. Trotz allem reicht die Energie nur, weil die Keilformation 10% einspart. So fliegen sie 88 Stunden mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 51 km/h nonstop nach Hawaii, ohne jemals dort gewesen zu sein. Angekommen, reicht die Energie gerade noch zum Landen, Ausruhen und Nahrung suchen. Das sieht nicht nach Zufall aus, sondern nach perfekter Projektplanung
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